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Qualitätskontrolle - wichtig in der Medizin
| Die Zufriedenheit des Patienten über sein erzieltes Ergebnis ist für uns
das wichtigste Qualitätskriterium. Im Klinikbereich haben wir uns bemüht, unser Tun und
Handeln für Sie so transparent wie möglich zu gestalten. Alle Abläufe sind bei aller
Individualität auf eine möglichst einheitliche, verläßliche Versorgungsstruktur
konzentriert, die uns und Ihnen den Aufenthalt hier so angenehm, wie nur eben machbar,
gestalten sollten. |
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Qualitätsbericht
für das Jahr 2004/2005
(Stand 1.4.2005)
Das
Qualitätsmanagementsystem in der Orthopädischen und Rheumaorthopädischen
Abteilung im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach hat die Qualität der
Arbeit auf einem hohen Niveau weiter stabilisiert. Die Abteilung 8k in
Kirn durchlief ein externes Audit des TÜV, der die getroffenen Maßnahmen
als QS konform auf hohem Niveau bestätigt hat. Dem engagierten Einsatz
des Teams in Kirn ist eine Integrierung in das Gesamtqualitätsmanagement
gelungen.
Neue Detaillösungen
wurden auch in 2004 weiter in den regelmäßigen Auditsitzungen des
Qualitätsmanagementzirkels vorgetragen, diskutiert und für die tägliche
Arbeit mit der Erarbeitung neuer Arbeitsanweisungen, Checklisten und
Planziele umgesetzt. So entstanden neue Standards für die WS
Behandlung, Die Klinik in Kirn wurde in ihrem Spektrum schwerpunktmäßig
auf konservative und operative Versorgungen der Wirbelsäulen umgestellt.
Größere Versorgungen mit erhöhtem Intensivanforderungen werden in Bad
Kreuznach durchgeführt, der Bereich der minimalinvasiven Eingriffe, der
Facettenkoagulationen, Eingriffe an Bandscheiben und Spinalkanalstenosen,
Halswirbelsäulenfusionen wurde auf Kirn übertragen. Durch eine
Konzentration der Eingriffe in Kirn konnte sich das ambulante Operieren
in Kirn für die Orthopädie etablieren. Ambulante Versorgungen finden in
Kreuznach nur in Ausnahmefällen statt.
Lange Wartezeiten konnten
in Kreuznach abgebaut werden.. Die Belastungen für OP Personal und
Stationsmitarbeiter stiegen durch zusätzliche Reduzierung der
Behandlungszeiten auf die
Casemixindexdaten von
2.66 für das Jahr 2004 ablesen. In 2004 hat eine Diplomandin der
Betriebswirtschaftslehre im Fach Krankenhausmanagement der Uni Mannheim
eine Analyse mit dem Ziel der Kosten-Nutzen Relation in einer
zertifizierten Abteilung abgeschlossen. Die Ergebnisse waren sehr
interessant und wurden von ihr in einer gesonderten Auditsitzung den
interessierten Teilnehmern zugänglich gemacht.
Ökonomische Reserven
wurden genutzt. Für die weitere qualifizierte Betreuung der
Psychosomatisch schwierigen Wirbelsäulenpatienten ist in Kirn eine
Motologin eingestellt worden, so dass wir zusätzlich zur Ergotherapie
und Krankengymnastischen und physikalisch therapeutischen Betreuung auch
alle Voraussetzungen für die OPS 85550 erfüllen, um hier eine Frühreha
anbieten zu können, was zur weiteren Stabilisierung der Abteilung führen
wird. Die Rehapläne werden zur Zeit erarbeitet und erprobt,
Teambesprechungen werden organisiert und die Patientenschulung
eingeführt Eine Darstellung der Abteilung in Kirn wurde durch einen
neuen Prospekt als personliches Informationsexemplar für die Patienten
erweitert. Im rahmen der Vertragsverhandlungen für die integrierte
Versorgung von Hüft und Knie TEP Patienten wurde eine vergleichbare
Broschüre auch für Kreuznach erstellt..
Ende 2004 wurde die
Versorgung mit Kappenprothesen für die destruierte Schulter als Ersatz
für die Resektionsinterpositionsarthroplastiken ins Programm
aufgenommen. Die seit Jahren andauernde Diskussion über bioinerte
Materialien hat dieses Verfahren als einzig sinnvolle Lösung etabliert.
Ebenfalls wurden Sonderanfertigungen für ventrale Instabilitäten
desSchultergelenk 2004 erstmals implantiert. Der plantare Titannagel
für Sprunggelenks- arthrodesen bei schweren Destruktionen des calcaneus
hat sich ebenfalls in 2004 als Standardverfahren mit guten Ergebnissen
durchgesetzt.
Für
Knochenrekonstruktionen des Oberschenkels bei Prothesenrevisionen und
periprothetische Frakturen wurden das Titancerlagesystem und die
Trochanterrekonstruktionsplatten zur Serienreihe entwickelt.
Die Qualifizierung der
Teammitglieder wird zunehmend besser, was bei dem Patienten den Eindruck
einer gut strukturierten und fachkompetenten Abteilungsarbeit
vermittelt, Dieses erhöht Zufriedenheit und Akzeptanz der
Behandlungsqualität auf Seiten der Patienten. Die EDV Auswertung der
Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit hat sich auf hohem Niveau
stabilisiert..
Die Diskussion der
Ergebnisse waren Teil der selbstkritischen Überprüfung der Akzeptanz
der geleisteten Arbeit im Rahmen der Stationsübergaben. Die Ergebnisse
auch in diesem Jahr wieder mit weit über 92% absolut positiver Bewertung
unserer Arbeit sprechen für sich, wobei die zunehmende Belastung der
Mitarbeiter sich auch in den Auswertungen der Zufriedenheit der
Patienten in der Reduzierung der Werte gegenüber dem Vorjahr
widerspiegelt. Durch die Verunsicherung durch die Gesundheitsreform
scheint ein zunehmendes Agressionspotential sich zu entwickeln, was den
anfänglichen Umgang mit den Patienten belastet.
Der QMB hat seine Arbeit
als Vorsitzender des Fachauschusses Qualitätssicherung der
Landesärztekammer weitergeführt und an den Jahresauswertungen
teilgenommen.
Die
Patienteninformationsschrift wurde aktualisiert und in den Zimmern
ausgelegt (mittlerweile durch starken Schwund, den wir als positives
Zeichen und hohe Akzeptanz werten, in der 5. Auflage,) .Sie dient zur
Erleichterung der Eingewöhnung in die Stationsabläufe, Vorstellung der
betreuenden Mitarbeiter, Darstellung der Leistungsfähigkeit der
Abteilung. Als besondere Stärke sehen wir unsere gleichbleibende
Qualität unserer Ergebnisse, die wir weiterhin ständig in
Nachuntersuchungsreihen hinterfragen und deren Resultate wir regelmäßig
auf wissenschaftlichen Tagungen präsentieren (vgl. Publikationsliste der
letzten Jahre in der PI).
Der Einstieg in die
navigationsassistierte Chirurgie ist nun mit der Bereitstellung eines
neuen Releases soweit vorangetriieben worden, dass eine CT freie
Navigation für das Kniesystem Gemini in den Op-Betrieb eingeführt werden
konnte.
Kh, 1.4.05
Dr.H.Thabe
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