|
Qualitätskontrolle - wichtig in der Medizin
| Die Zufriedenheit des Patienten über sein erzieltes Ergebnis ist für uns
das wichtigste Qualitätskriterium. Im Klinikbereich haben wir uns bemüht, unser Tun und
Handeln für Sie so transparent wie möglich zu gestalten. Alle Abläufe sind bei aller
Individualität auf eine möglichst einheitliche, verläßliche Versorgungsstruktur
konzentriert, die uns und Ihnen den Aufenthalt hier so angenehm, wie nur eben machbar,
gestalten sollten. |
 |
Qualitätsbericht
für das Jahr 2003/2004
(Stand 1.5.2004)
Das
Qualitätsmanagementsystem in der Orthopädischen und Rheumaorthopädischen
Abteilung im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach hat die Qualität der
Arbeit auf einem hohen Niveau stabilisiert. Im Verlauf des Jahres konnte
auf den Stationen und im Op die Strukturierung der
Zertifizierungsmaßnahmen auf die Abteilung 8k in Kirn übertragen werden,
das externe Audit des TÜV hat die getroffenen Maßnahmen bestätigt. Dem
engagierten Einsatz des Teams in Kirn ist eine Integrierung in das
Gesamtqualitätsmanagement gelungen. Überarbeitung im Rahmen der im Jahre
2003 durchgeführten Audits haben in Bad Kreuznach auch aufgrund des
überdurchschnittlichen Engagements des Teams zur weiteren Stabilisierung
des Systems geführt
Neue Anregungen wurden
auch in 2003 weiter in den regelmäßigen Auditsitzungen des
Qualitätsmanagementzirkels vorgetragen, diskutiert und für die tägliche
Arbeit mit der Erarbeitung neuer Arbeitsanweisungen, Checklisten und
Planziele umgesetzt. So entstanden die AADRGAnpassung,
AA Umgang mit dem Mdk, Standards für die WS Behandlung, Die
Klinik in Kirn wurde in ihrem Spektrum umgestellt. Wurden zunächst
minimal- invasive Behandlungsverfahren, Hand- und Fußeingriffe
schwerpunktmäßig in Kirn versorgt, so wird schwerpunktmäßig jetzt eine
konservativ und später operative Versorgung der Wirbelsäulen
angestrebt.Die instrumentarien für die OPVersorgung wurden in Kreuznach
getestet und standardisiert , erste größere Versorgungen werden auch
hier zum Trainingsablauf für die Standardversorgungen erprobt und sollen
nun im Laufe des Jahres auf Kirn übertragen werden.Aufgrund von
Bestellproblemen konnten die notwendigen Instrumentarien für Kirn noch
nicht komplett zusammengestellt werden,daurch ist eine zeitlichew
verzögerung eingetreten, ohne die längst eine Einführung der operativen
versorgung in Kirn hätte stattfinden können. Die guten räumlichen
Strukturen haben uns in dieser Arbeit sehr geholfen. Durch die
Konzentration der „kleineren Eingriffe in Kirnwurden auch
Voraussetzungen geschaffen das ambulante Operieren in Kirn für die
Orthopädie zu etablieren. Ambulante Versorgungen finden in Kreuznach nur
in Ausnahmefällen statt. Durch die Konzentration der „schwereren,
aufwendigen Eingriffe der Endoprothetik in Bad Kreuznach konnten
unerträgliche lange Wartezeiten in Kreuznach abgebaut werden.. Die
Belastungen für OP Personal und Stationsmitarbeiter stiegen dadurch
aber stark an. Diese Belastung ließ sich gut in den Casemixindexdaten
von 2.66 für das Jahr 2003 ablesen. Für das Jahr 2003 wurde von der
Geschäftsführung für die DRGs frühoptiert,so dass im Jahre 2004 keine
Änderungen der Therapiekonzepte erforderlich wurden und damit eine
Beruhigung und Satbilisierung bei DRG Einführung erfolgt war.
In der Tagesarbeit und im
Umgang mit unseren Patienten in Kirn konnte eine deutliche Gelassenheit
durch die gewonnene Sicherheit in der täglichen Arbeit vermerkt werden.
Ökonomische Reserven wurden genutzt.Für die weitere Arbeit ist in Kirn
eine Motologin eingestellt worden, so dass wir von dieser Seite auch
alle Voraussetzungen für die OPS 85550 erfüllen, um hier eine Frühreha
anbieten zu können, was zur weiteren Stabilisierung der Abteilung führen
wird.Die Rehapläne werden zur Zeit erarbeitet und erprobt,
Teambesprechungen werden organisiert und die
Patientenschulungeigngeführt
Die Qualifizierung der Teammitglieder wird zunehmend
besser, was bei dem Patienten den Eindruck einer gut strukturierten und
fachkompetenten Abteilungsarbeit vermittelt, Dieses erhöht Zufriedenheit
und Akzeptanz der Behandlungsqualität auf Seiten der Patienten, was die
EDV Auswertung der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit zeigt.
Die Diskussion der Ergebnisse waren Teil der
selbstkritischen Überprüfung der Akzeptanz der geleisteten Arbeit im
Rahmen der Stationsübergaben. Die Ergebnisse mit weit über 92% absolut
positiver Bewertung unserer Arbeit sprechen für sich, wobei die
zunehmende Belastung der Mitarbeiter sich auch in den Auswertungen der
Zufriedenheit der Patienten in der Reduzierung der Werte gegenüber dem
Vorjahr widerspiegelt.Durch die verunsicherung durch die
gesundheitsreform scheint ein zunehmendes Agressionspotential sich zu
entwickeln, was den anfänglichen Umgang mit den Patienten belastet.
Der QMB hat seine Arbeit als Vorsitzender des
Fachauschusses Qualitätssicherung der Landesärztekammer weitergeführt
und an den Jahresauswertungen teilgenommen.
Die Patienteninformationsschrift wurde aktualisiert
und in den Zimmern ausgelegt (mittlerweile durch starken Schwund, den
wir als positives Zeichen und hohe Akzeptanz werten, in der 5. Auflage,)
.Sie dient zur Erleichterung der Eingewöhnung in die Stationsabläufe,
Vorstellung der betreuenden Mitarbeiter, Darstellung der
Leistungsfähigkeit der Abteilung. Als besondere Stärke sehen wir unsere
gleichbleibende Qualität unserer Ergebnisse, die wir weiterhin ständig
in Nachuntersuchungsreihen hinterfragen und deren Resultate wir
regelmäßig auf wissenschaftlichen Tagungen präsentieren (vgl.
Publikationsliste der letzten Jahre in der PI).
Der Einstieg in die navigationsassistierte Chirurgie
stockt. Die Realisierung dieser Maßnahme ist als Entwicklungprojekt mit
den Firmen Link und Brain Lab begonnen worden, wobei eine
CT freie Navigation für das Kniesystem Gemini noch in der Projektphase
steckt und noch keinen Release hat. Im Op-Bereich hat sich die Umsetzung
der Hygienebestimmungen für die neuen Abdecksysteme, nach intensiver
Prüfung auf Qualität und Praktikabilität bewährt.
Beurteilungsbögen für die Mitarbeiter auf den
Stationen, der KG-Abteilung und für die ärztlichen Mitarbeiter wurden
erarbeitet und in diesem Jahr weiter geführt. Die Dokumentation
verbleibt auf den Abteilungen.
Die Abteilungsarbeit war geprägt durch die Übernahme
einer Bettenstation (19Betten) und eines Ops in Kirn (30km vom
Hauptstandort). Die Zertifizierungsrichtlinien wurden von Anfang an in
dieser Station umgesetzt und TÜV abgenommen. .
Bauliche Veränderungen sind weitestgehend umgesetzt
bis auf die Klimaanlage ,(Umbau der Kreissäle in KG-Abteilung und
Eingriffsraum, Gipsraum und Schleusen etc.), so dass die Pläne auch für
eine ambulante Öffnung der Abteilung nach Abschluss der Arbeiten
vorgenommen werden können
Behandlungsrichtlinien für die konservative
Wirbelsäulenbehandlung wurden in einer Broschüre für die Patienten
zusammengestellt, was zu einer deutlich besseren Akzeptanz der
konservativen Behandlung und auch der visuellen Kontrolle durch eine
Schmerzdokumentationsskala geführt hat.
Neue Mitarbeiter müssen im Ärztlichen Bereich
rekrutiert werden für den Aufau eines Wirbelsäulenschwerpunkts, der in
Kirn angesiedelt werden und zur Stabilisierung dieses
Abteilungsbereiches führen soll.
Im Bereich der
Pflegedokumentation wird eine Umsetzung der nicht mehr relevanten PPR
Dokumentation auf den FIM Score vorgenommen, um auch hier valide Daten
über den Umfang der Arbeitsintensität auf den Stationen zu ermitteln
zurück zur Übersicht |