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Qualitätskontrolle - wichtig in der Medizin
| Die Zufriedenheit des Patienten über sein erzieltes Ergebnis ist für uns
das wichtigste Qualitätskriterium. Im Klinikbereich haben wir uns bemüht, unser Tun und
Handeln für Sie so transparent wie möglich zu gestalten. Alle Abläufe sind bei aller
Individualität auf eine möglichst einheitliche, verläßliche Versorgungsstruktur
konzentriert, die uns und Ihnen den Aufenthalt hier so angenehm, wie nur eben machbar,
gestalten sollten. |
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Qualitätsbericht
für das Jahr 2002
(Stand 1.5.2003)
Das
Qualitätsmanagementsystem in der Orthopädischen und Rheumaorthopädischen
Abteilung im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach hat die Qualität der
Arbeit auf einem hohen Niveau stabilisiert. Im Verlauf des Jahres konnte
auf den Stationen und im Op die Strukturierung der
Zertifizierungsmaßnahmen auf die Abteilung 8k in Kirn übertragen werden,
das externe Audit des TÜV hat die getroffenen Maßnahmen bestätigt. Dem
engagierten Einsatz des Teams in Kirn ist eine Integrierung in das
Gesamtqualitätsmanagement gelungen. Überarbeitung im Rahmen der im Jahre
2002 durchgeführten Audits haben in Bad Kreuznach auch aufgrund des
überdurchschnittlichen Engagements des Teams zur weiteren Stabilisierung
des Systems geführt
Neue Anregungen wurden
auch in 2002 in den regelmäßigen Auditsitzungen des
Qualitätsmanagementzirkels vorgetragen, diskutiert und für die tägliche
Arbeit mit der Erarbeitung neuer Arbeitsanweisungen, Checklisten und
Planziele umgesetzt. So entstanden die AADRGAnpassung,
AA Dokumentationspflicht, AA Biologicaltherapie, Die Klinik
wurde in ihrem Spektrum umgestellt. So wurden zunächst minimal- invasive
Behandlungsverfahren, Hand- und Fußeingriffe schwerpunktmäßig in Kirn
versorgt, um ein gesteuertes Hineinwachsen in orthopädische
Versorgungsstrukturen zu ermöglichen. Die guten räumlichen Strukturen
haben uns in dieser Arbeit sehr geholfen. Durch die Konzentration der
„kleineren Eingriffe in Kirn, kam es dann „reaktiv” zur Konzentration
der „schwereren, aufwendigen Eingriffe der Endoprothetik in Bad
Kreuznach. Die Belastungen für OP Personal und Stationsmitarbeiter
stiegen stark an. Diese Belastung ließ sich gut in den Casemixindexdaten
von 2.66 für das Jahr 2002 ablesen. Für das Jahr 2003 wurde von der
Geschäftsführung für die DRGs frühoptiert. Auf der Orthopädie wurde dann
eine Umsetzung der DRGrahmenbedingungen bezogen auf mittlere
Verweildauern umgesetzt, was zu immensen Belastungen auf den Stationen
durch kürze Verweildauerzeiten, höheren Pflegeaufwand für die
behandlungsintennsiveren Patienten führte. Der aktuelle Stellenplan ließ
ein konsequentes Umsetzen nicht zu, so dass diese Umsetzung entschärft
zurückgenommen werden musste, bis die personellen DRG angepassten
Rahmenbedingungen auch verwirklicht sind. Ab 1.2.03 übernahm Herr Dr.
Biehl die O:A:Leitung in Kirn, das Behandlungsspektrum wurde auf ein
mittellanges Verweildauerspektrum mit schwereren Eingriffen umgestellt,
da mittelfristig mit einem Abrutschen der DRG „Z” klassifizierten
Fallpauschalen in den Ambulanzbereich zu rechnen ist.
In der Tagesarbeit und im
Umgang mit unseren Patienten in Kirn konnte eine deutliche Gelassenheit
durch die gewonnene Sicherheit in der täglichen Arbeit vermerkt werden.
Ökonomische Reserven wurden genutzt.
Die Qualifizierung der Teammitglieder wird zunehmend
besser, was bei dem Patienten den Eindruck einer gut strukturierten und
fachkompetenten Abteilungsarbeit vermittelt, Dieses erhöht Zufriedenheit
und Akzeptanz der Behandlungsqualität auf Seiten der Patienten. Immer
wieder geäußerte positive Rückmeldung stärkt das Selbstbewusstsein der
Mitarbeiter und motiviert. Die fehlende EDV Ausstattung
machte eine Auswertung der Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit in
Kirn erst 2003 möglich.
Die eingeführten Befragungsaktionen der Patienten in
Bad Kreuznach wurden EDV ausgewertet und in regelmäßigen Abständen den
Mitarbeitern mit einem Durchschnittslevel mitgeteilt. Die Diskussion der
Ergebnisse waren Teil der selbstkritischen Überprüfung der Akzeptanz
der geleisteten Arbeit im Rahmen der Stationsübergaben. Die Ergebnisse
mit weit über 92% absolut positiver Bewertung unserer Arbeit sprechen
für sich, wobei die zunehmende Belastung der Mitarbeiter sich auch in
den Auswertungen der Zufriedenheit der Patienten in der Reduzierung der
Werte gegenüber dem Vorjahr widerspiegelt.
Der QMB hat seine Arbeit als Vorsitzender des
Fachauschusses Qualitätssicherung der Landesärztekammer aufgenommen und
an den Jahresauswertungen teilgenommen.
Die Patienteninformationsschrift wurde aktualisiert
und in den Zimmern ausgelegt (mittlerweile durch starken Schwund, den
wir als positives Zeichen und hohe Akzeptanz werten, in der 4. Auflage,)
.Sie dient zur Erleichterung der Eingewöhnung in die Stationsabläufe,
Vorstellung der betreuenden Mitarbeiter, Darstellung der
Leistungsfähigkeit der Abteilung. Als besondere Stärke sehen wir unsere
gleichbleibende Qualität unserer Ergebnisse, die wir weiterhin ständig
in Nachuntersuchungsreihen hinterfragen und deren Resultate wir
regelmäßig auf wissenschaftlichen Tagungen präsentieren (vgl.
Publikationsliste der letzten Jahre in der PI).
Der Einstieg in die navigationsassistierte Chirurgie
ist im Februar diesen Jahres erfolgt. Die Realisierung dieser Maßnahme
ist als Entwicklungprojekt mit den Firmen Link und Brain Lab
begonnen worden, wobei auf eine CT freie Navigation aus Zeit- und
Kostengründen für das Kniesystem Gemini von uns entwickelt wird..Eine
erste auf die Whitesideausrichtung überarbeitet Releaseversion wurde
Ende April in die Erprobung übernommen.
Die Klinik hat frühoptiert, die DRG relevanten
Maßnahmen wurden für die Abteilung umgesetzt.
Im Op-Bereich hat sich die Umsetzung der
Hygienebestimmungen für die neuen Abdecksysteme, nach intensiver Prüfung
auf Qualität und Praktikabilität bewährt.
Beurteilungsbögen für die Mitarbeiter auf den
Stationen, der KG-Abteilung und für die ärztlichen Mitarbeiter wurden
erarbeitet und in diesem Jahr weiter geführt. Die Dokumentation
verbleibt auf den Abteilungen.
Die Abteilungsarbeit war geprägt durch die Übernahme
einer Bettenstation (19Betten) und eines Ops in Kirn (30km vom
Hauptstandort). Die Zertifizierungsrichtlinien wurden von Anfang an in
dieser Station umgesetzt und TÜV abgenommen. .
Bauliche Veränderungen sind weitestgehend umgesetzt
bis auf die Klimaanlage ,(Umbau der Kreissäle in KG-Abteilung und
Eingriffsraum, Gipsraum und Schleusen etc.), so dass die Pläne auch für
eine ambulante Öffnung der Abteilung nach Abschluss der Arbeiten
vorgenommen werden können
Behandlungsrichtlinien für die konservative
Wirbelsäulenbehandlung wurden in einer Broschüre für die Patienten
zusammengestellt, was zu einer deutlich besseren Akzeptanz der
konservativen Behandlung und auch der visuellen Kontrolle durch eine
Schmerzdokumentationsskala geführt hat.
Neue Mitarbeiter müssen im Ärztlichen Bereich
rekrutiert werden für den Aufau eines Wirbelsäulenschwerpunkts , der in
Kirn angesiedelt werden und zur Stabilisierung dieses
Abteilungsbereiches führen soll.
Im Bereich der
Pflegedokumentation wird eine Umsetzung der nicht mehr relevanten PPR
Dokumentation auf den FIM Score vorgenommen, um auch hier valide Daten
über den Umfang der Arbeitsintensität auf den Stationen zu ermitteln
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