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Qualitätskontrolle - wichtig in der Medizin

Die Zufriedenheit des Patienten über sein erzieltes Ergebnis ist für uns das wichtigste Qualitätskriterium. Im Klinikbereich haben wir uns bemüht, unser Tun und Handeln für Sie so transparent wie möglich zu gestalten. Alle Abläufe sind bei aller Individualität auf eine möglichst einheitliche, verläßliche Versorgungsstruktur konzentriert, die uns und Ihnen den Aufenthalt hier so angenehm, wie nur eben machbar, gestalten sollten. rheinland.gif (820 Byte)

Qualitätsbericht für das Jahr 2000
(Stand 1.3.2001)

Die Einführung eines strukturierten Qualitätsmanagementsystems in die Orthopädische und Rheumaorthopädische Abteilung im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach hat zu einer weiteren Qualitätsverbesserung der Arbeit an den uns anvertrauten Patienten geführt. Im Verlauf des Jahres konnte auf den Stationen und im Op eine Stabilisierung der  Strukturierung der Zertifizierungsmaßnahmen sichtbar werden, die  Überarbeitung im Rahmen der im Jahre 2000 durchgeführten Audits hat

1. die organisatorische Sicherheit weiter erhöht.;

2. eine Harmonisierung der Behandlungskonzepte

3. vergleichbar kürzere Umsetzungszeiten und zunehmende Sicherheit in der Behandlung            erbracht.

Die Zertifizierung wurde von den Mitarbeitern angenommen und  mit einem deutlich sichtbaren Motivationsschub in der täglichen Arbeit umgesetzt, hinterfragt, neue Vorschläge erarbeitet. Diese Anregungen wurden in den regelmäßigen Auditsitzungen des Qualitätsma- nagementzirkels vorgetragen, diskutiert und für die tägliche Arbeit als neue Arbeitsanweisungen, Checklisten und Planziele umgesetzt. Die Sicherheit in der Tagesarbeit und der Umgang mit unseren Patienten konnte dadurch kompetenter vermittelt werden, eine Absenkung der Verbrauchsmaterialzahlen wurde erreicht. Durch die Reduzierung auf standardisierte Materialen ließ sich ein ökonomischerer Weg der Arbeit und auch der Arbeitskrafteinteilung erzielen. Der vermehrte Aufwand der Dokumentation und der Aufwand der Schreibarbeiten durch die Zertifizierung erbrachte eine deutliche Mehrbelastung der Mitarbeiter, die auch deutlich empfunden und in den Audits geäußert wurde. Andererseits konnte durch die exakte Dokumentation das Bewusstsein für Qualitätsanforderungen geschärft und auch über die entstandene größere Rechtssicherheit eine Notwendigkeit für die Maßnahmen vermittelt werden. (vgl.Auditprotokolle)

Die Arbeit am Patienten wurde nachvollziehbarer gestaltet, das Behandlerteam spricht mit einer Sprache, was bei dem Patienten den Eindruck einer gut strukturierten und fachkompetenten Abteilungsarbeit vermittelt, was die Zufriedenheit und Akzeptanz der Behandlungsqualität auf Seiten der Patienten erhöht.

Diese Patientenakzeptanz wirkte sich auch positiv auf die Zufriedenheit der Mitarbeiter aus, da  ihre „Arbeit” stets reproduzierbar und erfolgreich war und dieses Empfinden ihnen auch vom Patienten im positiven Feedback vermittelt wurde. Die  eingeführten Befragungsaktionen der Patienten wurden EDV ausgewertet und in regelmäßigen Äbständen den Mitarbeitern mit einem Durchschnittslevel mitgeteilt. Die Diskussion der Ergebnisse waren  Teil der selbstkritischen Überprüfung der Akzeptanz der geleisteten Arbeit im Rahmen der Stationsübergaben. Die Ergebnisse mit weit über 92% absolut positiver Bewertung unserer Arbeit sprechen für sich.

Eine Patienteninformationsschrift wurde erstellt und in den Zimmern ausgelegt (mittlerweile durch starken Schwund, den wir als positives Zeichen und hohe Akzeptanz werten, in der 2.Auflage) .Sie dient zur Erleichterung der Eingewöhnung in die Stationsabläufe, Vorstellung der betreuenden Mitarbeiter, Darstellung der Leistungsfähigkeit der Abteilung. Als besondere Stärke sehen wir unsere gleichbleibende Qualität unserer Ergebnisse, die wir ständig in

Nachuntersuchungsreihen hinterfragen und deren Resultate wir regelmäßig auf wissenschaftlichen Tagungen präsentieren (vgl. Publikationsliste der letzten Jahre in der PI).

Als Verbesserungsmaßnahmen haben wir einen weiteren Ausbau unserer EDV  gestützten Dokumentation (weiterer Ausbau der direkten Funktionsscoreermittlung), Verbesserungen im Bereich der Datenvernetzung für einen schnelleren Zugriff und aktuellen Abruf im ambulanten Bereich vorangetrieben. Weitergehende Strukturierungsmaßnahmen im organisatorischen Ablauf im Ambulanzbereich und bessere Verzahnung mit der stationären Einrichtung werden zur Zeit umgesetzt. Dieses erfolgt in Form einer Vernetzung und Installation eines neuen Dokumentationssystems  im Hinblick auf die Einführung einer elektronischen Patientendatei , die prospektiv angelegt werden soll. Eine  EDV gestützte Op-Planung wurde installiert und in die Morgenbesprechung integriert. Der Einstieg in die navigationsassistierte Chirurgie soll im Laufe des Jahres erfolgen. Die Realisierung dieser Maßnahmen ist jedoch weitestgehend abhängig von der Bereitstellung von Haushaltsmitteln.

Die neuen Abrechnungsformen der DRGs bringen für die Dokumentationen zusätzlich erhebliche Belastungen des gesamten Teams mit sich. Um den Sinn und die Notwendigkeiten dieser Dokumentationen darzustellen sind zunächst im ärztlichen Bereich erhöhte Fortbildungsaufwendungen erfolgt, um Einsicht in  das Prinzip dieses System zu vermitteln und deren Auswirkungen auf die neue Krankenhauslandschaft zu zeigen. Eine feste Groupierungssitzung mit Fallbesprechung wurde installiert, eine abteilungsbezogene Klassifizierungsstatistik aufgebaut.

Im Op-Bereich erfolgt zur Zeit eine Umsetzung der Hygienebestimmungen für die neuen Abdeckungssysteme, nach intensiver Prüfung auf Qualität und Praktikabilität haben wir uns für eine Papierabdechung von Johnson u.Johnsen entschieden, die Sets wurden abgestimmt für die verschiedenen OP -abläufe und sollen in Kürze der Abteilung zur Verfügung gestellt werden, die Überarbeitung der Opstandards wurde soweit vorangetrieben, dass mit Bereitstellung der Setlisten die Op -standardbücher in der 2. Fassung erscheinen können (sind in den anderen Korrekturen schon in der Computerrohfassung vorhanden)

Die Hygiene-Richtlinien werden weiter laufend überarbeitet und aktualisiert.

Die KG-Richtlinienüberarbeitung wurde im  Rahmen der zur Zeit geltenden Liegezeiten belassen, eine Anpassung an die im DRG festgelegten mittleren Verweildauern wird zur Zeit noch nicht umgesetzt, die Anpassung an die deutschen Vorgaben kann erst nach deren Publikation erfolgen, muss aber die noch bestehenden Vergütungsgrundlagen im Krankenhauswesen berücksichtigen.

 

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Verein zur Förderung der Erforschung und Bekämpfung Rheumatischer Erkrankungen in der Orthopädie e. V. Bad Kreuznach